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  Astronomische
  Arbeitsgemeinschaft Rheingau e.V.
 
 

07.09.2019

Ingo, Horia und Friedhelm bauten bei zunächst garstigem Wetter den Türöffungsmechanismus ein, was zu kreativen Lösungen zwang, um den Elefanten trockenzuhalten.


Diese Schiene musste unters Dach, ganz wie bei einer normalen Garage:


Bedeutete natürlich, dass alle Schienen und Stangen gekürzt werden mussten.

Trotz erheblichem Handicap ließ es sich Ingo nicht nehmen, anzupacken.



Ein kurzer Film von der motorisch öffnenden Tür, ein paar Tage später bei bestem Wetter aufgenommen.

25.10.2019

Gordian hatte sich um die Beschaffung eines kleinen Safes für das Bedienpanel der Motorensteuerung gekümmert. Sogar eine Abdeckung, passend zu den Siebdruckplatten war schon fertig.



Außerdem hatte er die Sensor-Halterungen angefertigt, die unter dem Hüttenboden angebracht werden müssen - inklusive gedruckten Schutzhülsen gegen Mausverbiss der Kabel.



Die Sensorleisten, zwei 32cm lange Stahlleisten, passend gebohrt und mit Schutzanstrich waren bereit.


27.10.2019

Horia baute die von ihm entwickelte Hüttensteuerung ein:


In diesem Kästchen steckt die Schnittstelle zur Türöffner-Anlage:


Die Kopplung der Steuerung mit dem Türöffner über eine eigene Schnittstelle funktionierte.

Ein Testlauf ohne angetriebene Welle der Hütte versprach, dass die geplante Automatisierung von motorischer Hüttenbewegung und Türöffnung klappen würde!

09.11.2019

Vier Metall-Sensoren werden benötigt, um der Hüttensteuerung die Endpunkte des Fahrweges bzw. die Parkpositionen anzuzeigen. Die Sensorleisten sind 32cm lange Stahlleisten, die fest auf dem Boden verschraubt sind. Sobald der erste Sensor bei fahrender Hütte die Metallleiste detektiert, verringert die Steuerung die Geschwindigkeit und sobald der zweite Sensor anspricht, wird die Hüttenfahrt gestoppt.

Zwei Probefahrten waren nötig, um die endgültigen Positionen der Sensorenleisten, die für die Definition der Haltepunkte der Hütte nötig sind, festzulegen. Die von Gordian perfekt vorbereiteten Sensorleisten wurden im Boden verdübelt und Horia und Friedhelm befestigten die Sensorhalterungen unter dem Hüttenboden. Die nördliche Sensorleiste musste etwas unterfüttert werden, damit die Sensoren sie "erschnuppern" können.

Südliche Sensorleiste:


Nördliche Sensorleiste:


Sensorhalterung unter dem Hüttenboden:


11.11.2019

Gordian, Horia und Friedhelm hatten sich zur Beobachtung des Merkurtransits in Presberg verabredet, allerdings auch mit dem Hintergedanken, bei schlechtem Wetter an der Hüttensteuerung weiterzubauen.

So kam es auch, das Wetter war nicht astronomietauglich (Nieselregen, Wind und Nebeltreiben), und so konnte der kleine Safe für das Bedienpanel der Steuerung an der westlichen Hüttenwand angebracht werden, inklusive Verkabelung und Regenabdeckung.

Zum ersten Mal wurde der Antriebsmotor über einen Keilriemen mit der nördlichen Antriebsachse verbunden und die erste Fahrt konnte gestartet werden:


Die Öffnungssequenz Türöffnung - Fahrt nach Norden funktionierte hervorragend. Wir waren erstaunt, wie sanft und gemächlich sich die Hütte bewegte. Etwas zu gemächlich, denn wenige Zentimeter vor Schluss der regulären Strecke hielt sie bereits an - Horia hatte den verfügbaren Zeitraum für die komplette Fahrsequenz um wenige Sekunden zu knapp bemessen, sodass die Steuerung die Fahrt mit einem Timeout beendete. Dennoch ließ sich die Hütte anschließend bis zum Endpunkt fahren, die Türen schlossen sich wie geplant.

Auch die Fahrt zur Parkposition über dem Teleskop funktionierte einwandfrei (wenn auch mit der kleinen Timeout-Unterbrechung), die Endposition wurde exakt eingehalten und die Türen schlossen sich planmäßig.

Trotz des Nebeltreibens musste die erste Fahrt dokumentiert werden:

30.11.2019

Horia und Friedhelm legten (kältebedingt vorläufig) letzte Hand an den Hüttenneubau an.

Zum ersten mal fuhr die Hütte den kompletten Weg ohne Timeout und die Türen öffneten und schlossen sich wie gewünscht.

Deshalb bekamen wir Lust auf ein wenig Abenteuer und Horia schloss die Kabeltrommel an, die das Stromkabel für Motor und Türöffner unter Spannung halten und auch beim Zufahren der Hütte wíeder aufrollen soll.

Eine (provisorische) Halterung für den „Knubbel“, an dem man das Kabel ziehen kann und der es am Säulentrapez arretiert, wurde gebaut.



Alles klappte wie gewünscht.

Dann schlossen wir die Hüttentür, dabei klemmte das Kabel natürlich zwischen den sich schließenden Türen ein und sofort reagierte die Türsteuerung und öffnete wieder! Also auch das ist gelungen und zeigt, dass weder Finger noch Kabel durchgezwickt werden können.

Und dann waren wir fertig!

Bis zum nächsten Projekt!

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